Lori Nix – Post-Humane Utopie

Heute möchte ich wieder einmal auf die amerikanische Künstlerin zurückkommen, der ich mein Hintergrundbild für meinen Blog verdanke. Lori Nix, deren Dioramen, uns zeigen, um wie viel besser doch die Welt sein wird, wenn die Menschen – diese fest etablierte Laune der Natur – verschwunden sind und die Menschen ihre Bauwerke den Kräften dieser Natur hinterlassen haben, die diese mit ihren Kräften zermalmt. Lori Nix benötigt mindestens sieben Monate um jedes ihrer kleinmaßstäblichen Konstruktionen zu bauen, die alltägliche Institutionen darstellen (Kunstmuseen, Waschsalons, U-Bahnen, Bars, Büchereien), bar jeden menschlichen Lebens und zurückerobert von neuer grüner Natur.
 
„Ich möchte keine Bühnen mit vielen Menschen bauen, die einen Massentod unterstellen“ erzählte sie der Zeitung Newsweek. „Es sollte sein, als sei man in New York und die Menschen verschwinden über Nacht. Menschen sind inmitten ihrer Tätigkeiten und – lösen sich in Luft auf. Ich weiß nicht, warum sie verschwunden sind. Es ist an dir, dies herauszufinden.“
 
 Ein Besuch Ihrer Webseite ist sehr zu empfehlen.
 
Oder auch der Bilderzyklus „The City“ http://www.lorinix.net/the-city/
 
Oder zum Nachlesen ein Aufsatz auf Englisch aus dem Culturetrip
 

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