I Got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920

Ernie Barnes "Late Night" © Barnes Family Trust
Ernie Barnes „Late Night“
© Barnes Family Trust
Kürzlich im Museum. Genauer gesagt im Kunstmuseum Stuttgart. Besuch der Ausstellung „I Got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920. Eine Zeitreise durch die Welt des Jazz und wie diese Musik bildende Künstler inspiriert hat. Die Wechselwirkung von Musik auf die Kunst anhand von Objekten, Bildern, Installationen und Videos. Und natürlich der Jazz.

Mich haben am meisten die Bilder von Ernie Barnes beeindruckt. Der ehemalige Footballspieler wandte sich nach seiner sportlichen Laufbahn der Malerei zu und fand zu seinem eigenen Stil. Seine Bilder wurden auch für Plattencover verwendet. So wie das obige Bild zu einem Album von Curtis Mayfield „Something to Believe In“.

Sehr gut ist, dass man zu einzelnen Bildern die dazugehörige Musik hören kann, die einen Bezug auf das Bild oder den Künstler hat. So hört man Musik, die man schon lange nicht mehr gehört hat und die einen dazu verleitet, in seinen alten Platten zu kramen.

Ein Song, den ich nach dem Besuch der Ausstellung noch lange im Kopf hatte, kann man zu einem Porträt von Bo Diddley von Peter Blake genießen.

Blake, Peter, Bo Diddley, 1963/64, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Blake, Peter, Bo Diddley, 1963/64,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Die Ausstellung kann man noch bis zum 6. März besuchen.